Die Blockchain als Sicherheit gegen Lügen in der Lieferkette?

In dieser Episode geht es darum, Transparenz in der Lieferkette mithilfe der Blockchain Technologie zu schaffen. Darum kümmert sich dieses deutsche Startup mit Sitz im schweizerischen Zug: OURZ.

Der Ansatz von OURZ: zusammen mit den Kunden, vornehmlich aus der Lebensmittelindustrie, werden Informationen aus der jeweiligen Lieferkette in Datenreihe überführt. Diese sind dann für die Konsument*innen mittel QR-Code auf der Verpackung abrufbar.

Auf einer Landingpage können sie dann z.B. die Route der Rohstoffe verfolgen, die Personen, die an der Herstellung der Produkte beteiligt sind, Lieferdaten und sämtliche Informationen, die vorher festgelegt wurden. Diese lassen sich im Nachhinein nicht mehr editieren. Vertrauen und Transparenz ist die Währung.

Ist das überhaupt ein nachhaltiger Ansatz?

Natürlich ist dieses Thema bei uns diskutiert worden: kann die Blockchain aufgrund ihres gewaltigen Energiebedarfs überhaupt nachhaltig sein? Vermutlich wird die Umweltbilanz schrecklich sein, wenn die eingesetzte Energie nicht grün ist. Aber die Blockchain-Technologie bitte mehr, als eine Technologie für Bitcoin-Mining. Wir nehmen uns des Themas bald in einer gesonderten Ausgabe an.

Wir empfinden den Ansatz von OURZ  nachhaltig, weil er eine weitere Dimension beinhaltet: Transparenz in der Lieferkette. Die Kausalität, die dabei entstehen soll: Transparenz in der Lieferkette verhindert Lügen, Menschenrechtsverletzungen und Naturschädigung, schafft Vertrauen bei den Kund*innen, bindet sie an die jeweilige Marke, erhöht den Markenwert. 

Die Blockchain-Technologie verhindert dabei, dass einmal eingebene Daten aus der Lieferkette im weiteren Verlauf verändert werden können. Allerdings werden die Daten aus der Lieferkette  von den teilnehmenden Unternehmen selbst bereitgestellt und nicht unabhängig. Den Überprüfungsmechanismus soll die Transparenz  in einer nicht veränderbaren Blockchain leisten, sagt dazu Antoni Hauptmann, Gründer von OURZ.

Freut sich über sinnvolle Geschäftsmodelle: Antoni Hauptmann, Gründer von OURZ
Spannender neuer Kanal: die Lieferkette

Zu Gast in unserer Gedankenkantine der Fabrik Für Immer spricht er zudem über die Marketingmöglichkeiten, die sich durch die Implementierung des tools ergeben.

Dadurch, dass sämtliche Stationen der Lieferkette mit Daten, Namen und Orten verknüpft werden können, bieten sich neue Formen des Storytelling. Die Kund*innen bekommen so direkt mit, welchen Wert eine Lieferkette auch darstellen kann. Auch wenn das womöglich von dem Großteil der deutschen Unternehmen noch nicht gesehen wird: eine einwandfreie Lieferkette kann ein mächtiges Content-Tool für die Zukunft werden!

Mehr dazu im Podcast mit Antoni Hauptmann.

Das Gespräch mit Antonie Hauptmann im Überblick

00:35 Intro

01:59 Vorstellung Antoni

03:03 Was macht OURZ?

04:07 Warum Blockchain als Technologie?

06:50 Warum die Schweiz als Unternehmenssitz?

09:38 OURZ in der Praxis

12:56 Über die Bereitstellung der Datenbasis

17:05 Werbung

18:24 Wie viel Prozent der UN kennen Details über ihre Lieferkette?

21:06 Das Geschäftsmodell von OURZ

24:20 Status Quo und Ausblick der Geschäftstätigkeit

26:15 Outro

Viel Spaß und Sinn!

Hier ist ein Beispiel eines Kunden von OURZ. Scannt den QR-Code und ihr kommt auf eine Landingpage mitsamt ein paar Informationen zur Lieferkette.

Wöchentlich am DONNERSTAG eine neue Podcast-Episode

und regelmäßige Zusatzepisoden

über eine nachhaltige Wirtschaft.

Du benötigst Content-Formate rund um deine nachhaltige Marke?

Dann kontaktiere uns! Wir verstehen uns als Formatentwickler*innen, die sich nicht nur für eure Etats interessieren, sondern für das was ihr nachhaltig anbietet. Um das zu verstehen, nehmen wir uns Zeit, stellen viele Fragen und entwickeln zeitgemäße, digitale Formate für die gängigsten Kanäle. Kontaktiere uns für ein unverbindliches Erstgespräch!

Viel Spaß und Sinn!