So geht Inklusion und Nachhaltigkeit

Im Dialog-Referat in der Gedankenkantine der Fabrik Für Immer zu Gast war Daniel Büchle, Geschäftsführer des  Sozialen- und Green-IT Unternehmens AfB.

AfB steht dabei für „Arbeit für Behinderte“ und ist anerkanntes Inklusionsunternehmen. Die Inklusionsquote bei 500 Mitarbeitenden beläuft sich bei AfB auf 45%. Das Ziel für die nächsten Jahre ist es 500 Menschen mit Behinderung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu bringen.

Mit 60 Millionen Euro Umsatz und 20 Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Slowakei, Österreich und der Schweiz sind sie zur Zeit damit das größte soziale IT-Unternehmen in Europa.

Generell müssen Inklusionsunternehmen in Deutschland zwischen 30%-50% inklusive Arbeitsplätze bieten. Allerdings besteht die Möglichkeit „finanzielle Leistungen für Aufbau, Erweiterung, Modernisierung und Ausstattung einschließlich betriebswirtschaftlicher Beratung und für besonderen Aufwand“ zu erhalten (nach §217 SGB IX).

Im Jahr 2019 wurden ca. 30.000 Menschen in 965 Unternehmen beschäftigt, die Zahl der Menschen mit schwerer Behinderung lag dabei bei 13.550.

Mehr Informationen dazu liefert die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V.

 

Daniel Büchle, Geschäftsführer AfB

Die Leistungen der AfB gGmBh umfassen einen Abholservice für IT-Altgeräte, eine sichere Datenlöschung, die Wiederaufbereitung und Wiedervermarktung der Geräte sowie die fachgerechte Entsorgung von nicht weiter nutzbaren Geräten.

Hier geht es zum Gespräch mit Daniel Büchle und dem „Zebraunternehmen“ AfB:

0:40 Intro
2:06 Was bedeutet AfB
2:51 Was macht AfB
4:04 Über Umsatz und Anzahl der Mitarbeitenden
4:22 Über die Wertschöpfungskette des IT Remarketing
6:27 Was waren die Auswirkungen in der Pandemie?
8:56 Wie haben sich die Preise entwickelt?
12:15 In welchen Ländern ist die AfB aktiv?
13:03 Was passiert in den Niederlassungen?
15:35 Wie hoch ist die Inklusionsquote?
16:47 In welchen Bereichen findet Inklusion statt?
17:48 Über Besonderheiten in den Arbeitsverträgen?
19:09 Wie funktioniert das onboarding?
20:57 Wie hoch ist die Fluktuationsrate?
22:03 Der schöne impact
24:30 Tipps für andere Unternehmer:innen
26:04 Über die Zukunft der Afb
28:23 Outro

Viel Spaß und Sinn!


Mit ihren Geschäftstätigkeiten trägt sie zu einem dringend benötigten Umdenken in der IT bei. Zukünftige ressourcenschonende „Green IT“ umfasst im Wesentlichen 4 Aspekte:

  • einen nachhaltigen Einsatz von Ressourcen
  • eine Maximierung der Energie-Effizienz der Geräte , Netzwerke und Rechenzentren
  • eine Verlängerung der Lebensdauer der Geräte
  • eine Erhöhung der Recyclingfähigkeit der Geräte 

Es gibt also eine Menge zu tun! 

Zum Abschluss noch etwas in eigener Sache:

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Wöchentlich am Donnerstag, oft ein zweites Mal am Sonntag: eine neue Podcast-Episode über eine nachhaltige Wirtschaft.

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