6 Schritte eines Diversity Managements

In der Fabrik Für Immer haben wir uns gefragt: wie sieht eigentlich ein maximal diverses Unternehmen aus?

Was bedeutet eigentlich Diversity und wie lassen sich Prozesse im Unternehmen starten, um zu mehr Diversity zu kommen? Da kann es helfen, wenn in unsere Gedankenkantine eine systemische Organisationsberaterin und Diversity-Trainerin kommt. Karin Ruppert ist so eine und mir ihr gehen wir die Schritte eines Diversity-Managements durch. Sie wird in Unternehmen gerufen, um Probleme zu lösen. Ihr Schwerpunkt dabei: gender diversity, also Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann, auch und gerade auf Führungsebene.

Die Gender Diversity ist dabei ein Teil von Diversity bzw. Vielfalt, zur Zeit allerdings der Teil mit der meisten Aufmerksamkeit, wie Karin im Podcast verrät. Darüber hinaus gibt es weitere definierte Merkmale von Vielfalt: Alter, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung, Religion & Weltanschauung, körperliche & geistige Fähigkeiten, ethnische Herkunft & Nationalität und besagtes Geschlecht & geschlechtliche Identität (Quelle: https://www.charta-der-vielfalt.de).

Im diversity-management-Prozess definiert Karin Ruppert folgende Prozessstufen:

  1. Visionsfindung
  2. Zielsetzung
  3. Analyse der Situation
  4. Strategieausarbeitung
  5. Mitarbeiter:innen ins Boot holen
  6. Maßnahmenplanung

Was genau es damit auf sich hat, erzählt Karin im Dialog-Referat. Wichtig ist der systemische Ansatz: die Erarbeitung der Punkte durch das zuständige Team im Unternehmen. Es eher theoretisches, normatives Unterfangen. Praktischer wird es da bei der konkreten Maßnahmenplanung für die Förderung von mehr Diversity im Unternehmen. Mit Schwerpunkt der Förderung von Frauen führt Karin 9 Punkte aus, die ihr ebenfalls im Podcast nachhören könnt (ab Minute 12:27).

Karin Ruppert, systemische Organisationsberaterin, Diversity-Trainerin

Wie wir schnell gemerkt haben: unsere erste Session zum Thema Diversity in der Gedankenkantine wird nicht unsere letzte sein. 

Zumindest wissen wir jetzt, wie wir ein strukturelles Diversity Management angehen würden. Dabei hat uns Karin Ruppert wunderbar unterstützt.

Hier geht es zum Gespräch mit Karin Ruppert und dem 6-Punkte-Diversity-Management Ablauf:

0:47 Intro
2:41 Vorstellung Karin Ruppert
3:28 Gendersprache wichtig?
4:51 Wie wird man Diversity Trainerin?
6:36 Wie wird Diversity definiert?
9:22 Wo entstehen in deutsche Unternehmen die größten Diversity Probleme?
10:45 Pro/Contra Frauenquote?
12:27 Die 6 Schritte von Diversity Management
21:15 Die Herausforderungen eines Diversity Management Prozesses
23:35 Über die Diversity-Vorreiter in D
25:27 Outro

Viel Spaß und Sinn!


Im Dialog-Referat mit Karin Ruppert kamen allerlei links zur Sprache, die wir hier für euch gebündelt haben:

Die bekannteste Anlaufstelle für Diversity in der Arbeitswelt ist die Charta der Vielfalt

Der Frauen Karriere Index gilt als das Management-Tool für mehr Frauen in Führung.

Die beyond gender Agenda hat sich eigenen Aussagen zur Folge zum Ziel gesetzt Diversity, Equity und Inklusion in die DNA börsennotierter und mittelständsicher Unternehmen zu verankern.

An den Berichten der AllBright-Stiftung zu Frauen und Diversität in den Führungspositionen der Wirtschaft kommt keine:r vorbei.  

Aus- und Weiterbildungsangebote zu Diversity bietet living diversity.

Zum Abschluss noch etwas in eigener Sache:

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